KURZBIOGRAFIE

Die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen kam als Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin nach Europa und wurde bald festes Ensemblemitglied des Hauses. Nach drei Jahren wechselte sie an die Oper Leipzig und ist seit 2008 freischaffend tätig mit einer besonderen Affinität zu Barock und Klassischer Musik.

In der Spielzeit 2018/2019 debütiert Robin Johannsen beim Beethovenfest Bonn und singt danach Händels „Trionfo del tempo e del disinganno” (PIACERE) beim Musikfest Bremen unter René Jacobs. Des Weiteren singt sie Bachs H-MOLL MESSE auf einer Tournee unter Andrea Marcon und in der Elbphilharmonie unter dem neuen Chefdirigenten des NDR Chores Klaas Stok. Es folgen zwei szenische Produktionen am Theater an der Wien. Im Konzertbereich debütiert sie u.a. bei den Warschauer Philharmonikern, dem La Folia Barockorchester, dem Concerto con Anima sowie den Münchner Philharmonikern.

Die Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren u.a. eine Neuproduktion von Beethovens „Leonore“ (MARZELLINE) mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs u.a. am Theater an der Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam sowie der Philharmonie de Paris; die Neuproduktion von Mozarts „Entführung aus dem Serail" (KONSTANZE) am Mozarteum Salzburg mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs und Andrea Moses (Regie); die Neuproduktion von „King Arthur“ an der Staatsoper Berlin und ihr Debüt als Fiordiligi in „Cosi fan tutte“ unter René Jacobs auf einer Tournee in Deutschland, Spanien und Asien. Im Konzertbereich hat Robin Johannsen u.a. mit Andrea Marcon, Teodor Currentzis und Raphaël Pichon sowie mit führenden Barockorchestern wie dem Freiburger Barockorchester, dem Concerto Köln und der Akademie für Alte Musik Berlin zusammengearbeitet.

CD Aufnahmen u. a.: Die Entführung aus dem Serail unter René Jacobs (harmonia mundi), Solo-CD „In dolce amore“ – Arien und Kantaten von Antonio Caldara mit Alessandro De Marchi und Academia Montis Regalis (Sony Classical - dhm); Parnasso in festa mit Andrea Marcon und La Cetra (Pentatone); Telemann: Ein feste Burg ist unser Gott mit Concerto Melante (Sony Classical – dhm).


BIOGRAFIE

Die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen kam als Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin nach Europa und wurde bald festes Ensemblemitglied des Hauses (Susanna in LE NOZZE DI FIGARO, Norina in DON PASQUALE, Oscar in UN BALLO IN MASCHERA, Soeur Constance in LES DIALOGUES DES CARMÉLITES u.a.) Nach drei Jahren wechselte sie an die Oper Leipzig (Pamina, Susanna, Gretel, Marzelline, Blonde u.a.) und ist seit 2008 freischaffend tätig mit einer besonderen Affinität zu Barock und Klassischer Musik.

In der Spielzeit 2018/2019 debütiert Robin Johannsen beim Beethovenfest Bonn unter Christoph Spering und singt danach Händels TRIONFO DEL TEMPO E DEL DISINGANNO (Piacere) mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs beim Musikfest Bremen. Neben einer Tournee mit Bachs H-MOLL MESSE unter Andrea Marcon ist sie unter dem neuen Chefdirigenten des NDR Chores, Klaas Stok, in der Elbphilharmonie zu hören. Des Weiteren wirkt sie bei zwei szenischen Produktionen am Theater an der Wien: Händels TESEO (René Jacobs, Dirigent; Moshe Leiser, Patrice Caurier, Produktion) sowie Purcells KING ARTHUR (Stefan Gottfried, Dirigent; Sven-Eric Bechtolf, Produktion) mit. Im Konzertbereich singt sie u.a. bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart, der Akademie für Alte Musik Berlin sowie mit dem La Cetra Barockorchester Basel und debütiert u.a. bei den Warschauer Philharmonikern, dem La Folia Barockorchester, dem Concerto con Anima sowie den Münchner Philharmonikern.

In der Spielzeit 2017/2018 war Robin Johannsen in einer Neuproduktion von Beethovens LEONORE als Marzelline mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs am Theater an der Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden und dem Athen Magaron zu erleben. Weitere Vorstellungen folgten im Concertgebouw Amsterdam, Philharmonie de Paris, Philharmonie Köln sowie im Bozar in Brüssel. Sie sang Bachs H-MOLL MESSE mit dem Windsbacher Knabenchor und dem Freiburger Barockorchester auf einer Tournee in Deutschland und Norwegen und debütierte an der Elbphilharmonie mit Benjamin Brittens „Les Illuminations“ zusammen mit Tabea Zimmermann und dem Ensemble Resonanz. Weitere Highlights der Saison waren die Telemann Oper MIRIWAYS beim Telemann-Festival des NDR Hamburg unter Bernard Labadie und in einer Neuproduktion von Mozarts ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL" (KONSTANZE) am Mozarteum Salzburg mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs und Andrea Moses (Regie) sowie die Wiederaufnahme von „KING ARTHUR“ an der Staatsoper Berlin. Mit dem Kammerorchester Basel hat sie in Haydns „ARMIDA" debütiert. Des Weiteren war sie im In- und Ausland u.a. mit dem La Cetra Basel Barockorchester, Pygmalion, der Academy of Ancient Music und der Internationalen Bachakademie Stuttgart zu erleben.

Zu Beginn der Spielzeit 2016/2017 war Robin Johannsen auf Tournee mit Arien von Rameau mit Teodor Currentzis und MusicAeterna. Anschließend nahm sie drei neue CDs auf: Telemann Kantaten mit Concerto Melante; die Titelpartie in Vincis DIDONE mit dem Lautten Compagney sowie Händels PARNASSO IN FESTA mit La Cetra Basel unter Andrea Marcon. Ihre Spielzeit ging weiter mit Purcells KING ARTHUR an der Berliner Staatsoper und einem Rollendebüt als Fiordiligi in COSÌ FAN TUTTE unter René Jacobs mit dem Freiburger Barockorchester auf Tournee in Deutschland, Spanien und Asien. Weiterhin gab sie ihr Debüt in Frankreich in u.a. der Philharmonie Paris in Telemanns BROCKES PASSION unter Raphaël Pichon und seinem Orchester Pygmalion. Sie gab Konzerte mit den führenden Barockorchestern, u.a. Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln und dem Freiburger Barockorchester. Sie war Gewinnerin des Edison Classical Music Award für ihre Mitwirkung an der CD „DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL“ (René Jacobs, harmonia mundi).

Die Höhepunkte der letzten Saisonen waren ihr viel beachtetes Debüt an der Staatsoper Berlin in der Titelrolle von Telemanns EMMA UND EGINHARD unter der musikalischen Leitung von René Jacobs sowie die Rollen der Giuturna und Venere in der Neuproduktion von Agostino Steffanis AMOR VIEN DAL DESTINO am gleichen Haus; ihr Debüt beim Musikfest Bremen als Konstanze unter Jérémie Rhorer und Le Cercle de L’Harmonie; die Titelpartie in der Neuproduktion ALMIRA an der Hamburgischen Staatsoper unter Alessandro De Marchi; Debüts am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel in der Neuproduktion von Gassmanns L’OPERA SERIA sowie am Teatro Regio Torino in Haydns SCHÖPFUNG unter Antonello Manacorda. Weitere Engagements umfassten eine internationale Tournee sowie eine CD Produktion der ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (harmonia mundi) unter René Jacobs.

In 2015 hat die Sopranistin in der Partie der Adina in L’ELISIR D‘AMORE debütiert und war im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik in Jomellis DON TRASTULLO unter Alessandro De Marchi zu erleben. Weiterhin sang sie die Pamina auf Tournee mit der Lautten Compagney und Amital in Mozarts LA BETULIA LIBERATA mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda. Im Mai 2014 nahm sie ihre erste Solo CD „In dolce amore“ auf, eine Erstveröffentlichung mit Arien und Kantaten von Antonio Caldara unter Alessandro De Marchi für Sony Classical (dhm).

Robin Johannsen war oft zu Gast bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, der Internationale Bachakademie Stuttgart, Academia Montis Regalis sowie Belgiens Barockorchester B’Rock. Sie kollaborierte mit Dirigenten wie: René Jacobs, Alessandro De Marchi, Andrea Marcon, Antonello Manacorda, Attilio Cremonesi, Christopher Moulds, Helmuth Rilling, Ottavio Dantone, Howard Griffiths, Celso Antunes, Lukasz Borowicz, Christian Thielemann, Rafael Frühbeck de Burgos, Marin Alsop und Robert Page. Ihre Engagements umfassten Aufführungen mit, u.a. Deutsche Oper Berlin, Berliner Staatsoper, Komische Oper Berlin, Oper Leipzig, Staatsoper Stuttgart, Oper Frankfurt, Vlaamse Opera, Théâtre Royal de la Monnaie, OSESP São Paolo, Bayreuther Festspielen, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, RIAS Kammerchor, Dresden Philharmonie, Freiburger Barockorchester, Akademie für Alte Musik Berlin, Academia Montis Regalis, B’Rock, Café Zimmermann, Concerto Köln, NDR Hannover, Helsinki Philharmonic, Danish National Chamber Orchestra, Singapore Symphony, Pittsburgh Symphony, Baltimore Symphony Orchestra und Dallas Symphony. Zu erleben war Robin Johannsen u.a. in Alice Tully Hall in Lincoln Center, Carnegie Hall, Rheingau Musik Festival, Gasteig München, Essen Philharmonie, Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Concertgebouw Amsterdam, die Glocke in Bremen, Lucerne Festival, Vatikan, Conservatorio Torino, Auditorium del Lignotto – Torino, Grattacielo del San Paolo - Torino; Conservatorio di Milano; Tonhalle Zürich und das Oregon Bach Festival.

CD Aufnahmen u. a.: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL unter René Jacobs (harmonia mundi), Solo-CD „In dolce amore“ – Arien und Kantaten von Antonio Caldara mit Alessandro De Marchi und Academia Montis Regalis (Sony Classical - dhm); Parnasso in festa mit Andrea Marcon und La Cetra (Pentatone); Telemann: Ein feste Burg ist unser Gott mit Cocerto Melante (Sony Classical – dhm); Waldvogel in SIEGFRIED in Bayreuth unter Christian Thielemann (Opus Arte); Scarlatti Oratorium DAVIDIS PUGNA mit A. De Marchi (Hyperion); Telemann-Kantaten mit Jeremy Joseph, Orgel, Gonzalo X. Ruiz, Oboe (New Classical Adventure); Cavalli IL GIASONE mit F. Sardelli (CD und DVD - Dynamic); Händel-Caldara: CARMELITE VESPERS 1709 mit A. De Marchi (deutsche harmonia mundi); Waldvogel in SIEGFRIED in Frankfurt unter Sebastian Weigle (OEHMS Classics).